>>Forschungsfeld: Funktionale Grammatik

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Es giebt nichts Einzelnes in der Sprache, jedes ihrer Elemente kündigt sich nur als Theil eines Ganzen an.
(Wilhelm v. Humboldt)

 

 

Es ist das Gesetz aller organischen und anorganischen, aller physischen
und metaphysischen, aller menschlichen und übermenschlichen Dinge,
aller echten Manifestationen des Kopfes, des Herzens und der Seele,
dass das Leben in seinem Ausdruck erkennbar ist,
dass die Form der Funktion folgt.

(Louis H. Sullivan, 1896)

 

 

> Funktionale Pragmatik und Diskursanalyse

Ausgangspunkt

Die Funktionale Grammatik basiert auf handlungsorientierten Ansätzen, wie sie in der deutschen Tradition von Wegener, Bühler und in kritischer Aufnahme seiner Gedanken im Rahmen der Funktionalen Pragmatik von Ehlich und Rehbein entwickelt worden sind. Pragmatische Ideen finden sich aber u.a. auch bei Austin, Wilhelm von Humboldt, John Locke, in der Stoa, bei Aristoteles. Bezugspunkte in der internationalen Diskussion sind insbesondere Arbeiten von Dik und Givón.
Hintergrund für die Überlegungen zur Entwickung einer funktionalen Syntax ist das, was in Hoffmann 2016³ (Grundlagen: Kap. A und B) oder 2003a zu lesen ist, ferner die Grammatik von Zifonun/Hoffmann/Strecker et al.1997, insbesondere B1, B2, C und H2.

Prinzipien

Menschen verständigen sich in einer Praxis, die durch Reziprozität der Perspektiven, Antizipation von Erwartungen und musterhafte Handlungsstrukuren gekennzeichnet ist. Die Verständigung bezieht Andere als Subjekte ein, die vergleichbar denken, planen, handeln, sprechen. Andere verarbeiten, was sie wahrnehmen, analog dem, wie Sprecher es tun. Die Komplementarität der Miteinander-Handelnden wird mental gespiegelt, im Wissen und in der Planung sind beide Seiten der Interaktion präsent. Komplementarität im Wissen und kooperative Symmetrie sind Momente des Mediums Sprache und gehören zur Natur menschlicher Verständigung. Eben dies erlauben funktionale Universalien der Sprachen, die in ihren Ausdruckssystemen verankert sind und den Menschen Zugang zu und Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation geben. Solche Universalien werden in der Forschungsgruppe "Was ist der Mensch?" untersucht.

Die Grammatik befasst sich mit der Systematik und Interaktion der Mittel sprachlichen Handelns. Sie kann auf der Grundlage folgender Prinzipien entwickelt werden (vgl. Hoffmann 2003):

(P1) Gegenstand ist, in welcher Weise die Struktur von Äußerungen als Kombinatorik von Sprachmitteln ihren Beitrag zum Verständigungshandeln zwischen Sprechern und Hörern bestimmt. Das Verständigungshandeln koordiniert Handlungs- und Wissensräume der Beteiligten.

(P2) Der Aufbau einer Äußerung ist durch die in ihr enthaltenen Sprachmittel mit ihren Funktionen und durch das prozedurale Zusammenwirken der Mittel (Synergetik) in Funktionseinheiten bestimmt. So ist z.B. darzustellen, wie bestimmte Mittel in ihrer Funktion auf die Funktion anderer Mittel hingeordnet sind und sie unterstützen ("Integration"), wie funktional unabhängige und ungleichartige Mittel sich zu einer höheren Funktionseinheit zusammenschließen ("Synthese") oder wie funktional äquivalente Mittel eine Funktionseinheit bilden ("Koordination").

(P3) Die Äußerungsstruktur ist mehrdimensional, sie ist nicht durch eine einzige Relation wie Teil-Ganzes (Phrasenstruktursyntax), oder Abhängigkeit (Dependenzsyntax) bestimmt und nicht strikt hierarchisch aufgebaut. Der Aufbau resultiert nicht in einem ausgezeichneten Element (Satz, Satzknoten, CP-Knoten etc.), sondern in einer Handlung, die nicht nur in Satzform zu realisieren ist.

Prozeduren

Die atomaren Prozeduren (Basisprozeduren) der Sprache haben, wie Bühler ausgeführt hat, Feldcharakter. Ehlich 1991 folgend unterscheidet die Pragmatik:

• die deiktische, zeigend den Hörer (H) in einem „Verweisraum“ (Ehlich) orientierende Prozedur des Zeigfelds (ich, da, jetzt, dann)
• die operative, die Verarbeitung des verbalisierten Wissens durch H bestimmende Prozedur des Operationsfelds (z.B. Konjunktoren wie und, Anaphern wie sie)
• die symbolische, charakterisierende, für H die Verbindung zur Wirklichkeit herstellende Prozedur des Symbolfelds (Substantiv-, Verb-, Adjektivstämme wie Kind-, schnell-, sing-)
• die expeditive, unmittelbar bei H (Wissen/Handeln) eingreifende, nicht propositionale Prozedur des Lenkfelds (z.B. Interjektionen, Imperativendung, Vokativ)
• die expressive, H nuancierte Bewertungen bzw. Einstufungen (im allgemeinen Sinne) über-mittelnde Prozedur des Malfelds (z.B. imitierende Intonationsmodulation).

Eine atomare deiktische Prozedur wie da leistet situativ die Synchronisation von Wahrnehmungen. Verweisraum ist der Wahrnehmungsraum. Solche Verweisräume sind konstituiert durch Bewegung. Das elementare sinnliche Wahrnehmen (aísthesis) bildet – folgen wir Aristoteles (Metaphysik, Erstes Buch, Anfang 980a) – die erste Stufe des Wissens (eidénai). Ein differenzierter Wissensaufbau, wie er im Medium Sprache typisch ist, setzt Kombinationen mit symbolischen Ausdrücken voraus, die sprachabhängig kategorisieren, vgl. ihr neues Kleid ist blaugrau. Die Verbindung kategorisierenden Weltwissens mit Gegenstandswissen können operative Mittel leisten, z.B. Determinative, die den Wissensstatus auf Hörerseite markieren. Die sprachlichen Mittel bringen ihre atomare Funktionalität in die Kombinationen, die sie eingehen, und tragen somit syntaktisch zum Wissensaufbau bei. Das entstehende Wissen übersteigt nicht selten die verbundenen Wissenselemente.

Die Kombinatorik lässt sich nicht auf einen Grundtyp – etwa bloße Konstitution (Teil – Ganzes) oder Dependenz – reduzieren. Es sind unterschiedliche Arten syntaktischer Prozeduren anzunehmen, die auf sich gestellt oder synergetisch die Äußerungsbedeutung schaffen. Den Vorbereich einer solchen Prozedur bilden die an die beteiligten sprachlichen Mittel ge-bundenen, einfachen oder komplexen Funktionen, den Nachbereich die Funktion der prozedu-ral entstehenden, syntaktisch konstituierten Einheit.

Einen Überblick zu den funktionalen syntaktischen Prozeduren gibt diese Seite.

Das Verstehen einer Äußerung kann man wie folgt darstellen:

 

 

Erwerb der Syntax

Im Rahmen einer funktionalen Grammatik stellen sich auch die Erwerbsfragen neu und anders. Zu zeigen ist hier z.B., durch welche Komponenten der Anfang der Syntax, die in ihrer komplexen Form ganz offenbar nur dem Menschen eigen ist, sprachenübergreifend bestimmt ist und welche natürlichen, sprachlichen und sprachpsychologischen Fundamente den Sprachaufbau bestimmen. Interessant sind etwa folgende Fragen:

• Wie entsteht die Verbindung von zwei Einheiten unterschiedlicher Funktion zu einer Einheit höherer Funktion?

Hier ist der Erwerb propositionaler Synthesen das Thema (vgl. Kombinationen wie Papa + schläft ). Dass Ausdrücke desselben Typs funktional ausdifferenziert erscheinen können (Gegenstandsbezug versus Prädikation), ist eine relevante Erfahrung, die das Wissen um entsprechende Ausdrucksklassen anbahnen kann: (Basis-)-Nomen, die in ihrem Kern eine Gegenstandsart bezeichnen, Verben, die primär dynamisch-prozessuale Verhältnisse ausdrücken, die Verbindung beider. Möglich wird damit ein gegliederter Ausdruck von Szenen oder Ereignissen, wie er als propositionale Grundstruktur typisch ist für Sprache.

• Wie kommt es zu Integrationen von Einheiten zur Realisierung einer Funktion, die einem der Elemente inhärent ist?

Ein Element A verbindet sich mit einem Element B, um kombinatorisch die Funktion von B zu unterstützen oder auszudifferenzieren. Ein Kopf (B) wird funktional zur Phrase ausgebaut (Anne+Jacke). Hier können attributive Genitive erscheinen, aber auch Wortklassen, die auf solche Integration angelegt sind.


Übersicht zu den funktionalen syntaktischen Prozeduren

 

Grammatikunterricht

Grammatisches Wissen als wissenschaftliches Wissen ist geprägt durch Theorien, in denen Erkenntnisse auf empirischer Basis in eine begriffliche Systematik überführt sind. In der Schule ist dies Wissen in einer spezifischen, didaktisch gefilterten Form zu bestimmten Zwecken umgesetzt. Ein zentraler Zweck ist die Beherrschung der Orthographie, andere sind die Beförderung des Textverstehens und der Ausbau der Formulierungsfähigkeit. Die Vermittlung muss an alltägliches Sprachwissen anschließen, ohne es bloß zu übernehmen. Der Alltag sprachlichen Handelns muss im Lichte der Grammatik schrittweise transparent gemacht, aufgedeckt werden. Nur so kann sich ein Sprachbewusstsein in Distanz zu den Phänomenen aufbauen, das die Basis ist für die in den Curricula propagierte Sprachreflexion. Was an den Schulen gelehrt wird, ist ein Formen- und Kategorienwissen, manchmal mit mechanisierten Operationen des amerikanischen Strukturalismus oder der Glinzschen Variante unterstützt, das einen Praxistest nicht überstehen kann und durch die auf Schülerseite zwangsläufig aufgebauten Widerstände eine Wissensbearbeitung nicht leisten kann. Die Widerstände gegen diesen Unterricht sind über das institutionstypische Maß hinaus potenziert durch die Sachferne und Sachfremdheit des grammatischen Unterrichts. Grammatik kann nur systematisch - im Blick auf die Interaktionen der Formensysteme zu funktionalen Zusammenhängen, Funktionskomplexen - unterrichtet werden, nicht situativ-punktuell, nicht ohne den Kopf, aber auch nicht rein intuitiv (vgl. Hoffmann 1992b,1993,1995a,1995b,2000b, 2004, 2006, 2007a, 2009, 2010).

Schulgrammatik: Pro und Contra

Wie kommt man von den funktionalen Überlegungen zu einem begründeten Grammatikunterricht? Dazu schlage ich ein Konzept didaktischer Pfade vor (Hoffmann 2004). Es berücksichtigt grammatische Systematik, also dass nahezu alle Erscheinungen das Verständnis anderer voraussetzen. Viel lässt sich aus größeren Einheiten ausgliedern, Anderes von unten nach oben aufbauen. Prinzip ist aber immer, von funktional eigenständigen Formen auszugehen und ihre Funktionsweise zu erklären. Erklärungen sollten möglichst weitgehend auf eigenen Entdeckungen, auf Experimenten, auf Spielen, auf Textarbeit und nicht zuletzt Gesprächsanalyse beruhen. Dann folgt das Ausgliedern der für den Aufbau der Einheit wichtigen Formen (z.B. wird aus der einfachen Nominalgruppe der Artikel ausgekoppelt und genauer in seiner Funktion betrachtet) und schließlich wird die Form vorgeführt und durch Übungen ihre Beherrschung gestützt.

Ein didaktischer Pfad basiert auf der Logik sprachlicher Mittel wie auf einer sinnvollen, auf die Funktion gestützen Auswahl für die Lerngruppe. Er beschreibt eine didaktisch begründbare Abfolge grammatischer Gegenstände.

Für den Zugang zu Gegenständen beispielsweise wird ein didaktischer Pfad angenommen, der ausgehend von den Eigennamen über die Nominalgruppen und die sog. Pronomen (Zeigwörter, Fortführer) als Funktionsträger hin zu den einzelnen Wortarten führt:

 

 

 

Eine Grammatik für alle, die Deutsch vermitteln, ist Hoffmann 2014. Umfassender ist Zifonun/Hoffmann/Strecker 1997.

Literatur

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G. Zifonun/L.Hoffmann/B.Strecker (1997) Grammatik der deutschen Sprache, Berlin/New York: de Gruyter

Weitere Publikationen von

Kerstin Leimbrink (TU Dortmund)

Lirim Selmani (TU Dortmund)

Wienke Spiekermann (TU Dortmund)